Nilpferd Beate - Ein Mondtier

nilpferd Beate - ein Mondtier

 

Für viele ist unser Haustier vor allem der beste Freund, aber auch Kind, Partner, Therapeut und auf alle Fälle ein Wesen, dem wir zumeist mehr Nähe zu uns erlauben, als einem menschlichen Wesen. Die Katze oder der Hund darf uns nackt sehen, mit uns kuscheln, manchmal mit uns mitnaschen, die Sorgen verstehen und so fort. - Selbst Bäuerinnen tragen manchmal ihre Sorgen den Kühen vor.

 

Tatsache ist, dass uns erscheint, die Tiere verurteilen uns im Gegensatz zu Menschen nie. Da ihre Sprache nicht verstanden wird, stellt es sich dar, als würden sie - wenn überhaupt - bloß zuhören, aber nie werten. In Wahrheit werten sie auch meist nicht wie wir Menschen, dennoch kann es einem Tier buchstäblich zu viel werden, wenn wir krank, voll Sorge oder ständig deprimiert sind. Manche nehmen ihren Frauchen oder Herrchen sogar die Krankheit ab, hin und wieder flüchten Katzen und suchen sich ein neues Zuhause, andere leiden mit. - Und erhalten früher oder später den gleich verdrießlichen Gesichtsausdruck wie der/die Besitzer/in.

 

Wie wäre es daher, für uns in einer anderen Form zu sorgen?

Aus dem Schamanismus kennen wir die Krafttiere, die uns als geistige Helfer auf unserem Weg begleiten. Wir dürfen uns ihnen anvertrauen und um Hilfe bitten. 

Deshalb möchte ich euch ein Tier vorstellen, das zum Beispiel in der Mondzeit (der Zeit unserer Periode) helfen kann.

 

Es ist ein Nilpferd - genaugenommen Beate (Die Glückliche, Die Gesegnete, Die Selige). Ihr Gemüt ist sonnig und als Dickhäuter ruht sie in sich, ihre Rundungen zeugen von ihrer Weiblichkeit. Genüsslich blickt sie in die Welt und erfreut sich an ihr. 

Wenn du Probleme rund um deine Gebärmutter hast, darfst du ihr deine Sorgen vortragen und sie um Hilfe bitten, aber auch um Rat fragen.

Noch besser ist, wenn du in sie hineinschlüpfst. Fühle dich in ihren Körper hinein: Wie schwer fühlst du dich? Wie bodenständig? Wie geerdet? Möglicherweise spürst du in deinem Körper, wie Energien zu fließen beginnen.

 

Die Gebärmutter, ein Ort der Schöpfung, ein Ort des Wachsens und ein heiliger Raum möchte etwas aus sich hervorbringen, eben "gebären", - Nicht nur Kinder, sondern auch Wünsche und Sehnsüchte. Was steckt in dir und möchte endlich das Licht der Welt erblicken?

Wo fehlt die nötige Erdung, um endlich alles manifestieren zu können? Fühle dich in Beate hinein und bitte sie um Hilfe. 

Nilpferde gelten als Symbol für die weibliche Urkraft. - Diese kann ungestüm und wild sein, wie ein Nilpferd, das gerade noch gemütlich gefressen hat und plötzlich gestört wird. Wie ein Kind, das noch äußerst lebendig ist ....

 

Helfen wir uns selber, helfen wir auch indirekt unseren Tieren und unserer Umwelt. Um die aufgeladene Bürde von den Haustieren zu nehmen, dienen uns gerne auch Krafttiere oder andere geistige Helfer. 

 

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Freude und Erkenntnis mit Beate.

 

Eure Roswitha